Grundlagen des Risikomanagements

Anlagefallen vermeiden

Schützen Sie Ihr Portfolio, indem Sie finanzielle Risiken identifizieren und managen.

19-04.png

Einführung in das Risikomanagement

Risikomanagement umfasst die Identifizierung, Bewertung und Minderung finanzieller Risiken wie Markteinbrüche, wirtschaftliche Abschwünge oder unerwartete Ausgaben.

Das Erkennen dieser Risiken ermöglicht es Ihnen, Strategien zu entwickeln, die Ihre Investitionen schützen und die Portfoliostabilität in volatilen Zeiten aufrechterhalten.

In diesem Kurs begleiten wir Jane, eine 32-jährige Marketingmanagerin aus Chicago, auf ihrem Weg als Anlegerin, während sie Neugier mit Vorsicht in Einklang bringt, um ein Portfolio aufzubauen, das ihren Zielen entspricht.

Arten von Risiken

Investitionen an den Märkten sind mit verschiedenen Risiken verbunden, darunter Marktrisiko durch breite Rückgänge aufgrund wirtschaftlicher oder geopolitischer Ereignisse, Kreditrisiko durch Zahlungsausfälle von Kreditnehmern oder Anleiheemittenten sowie Liquiditätsrisiko, wenn Vermögenswerte nicht schnell gehandelt werden können, ohne die Preise zu beeinflussen.

Weitere Risiken umfassen das Zinsrisiko, das Anleihepreise und Kreditkosten beeinflusst; das Währungsrisiko durch Wechselkursschwankungen bei internationalen Investitionen; und das operationelle Risiko durch Ausfälle in den Prozessen oder Systemen eines Unternehmens.

19-05.png

Jane lernt die Bedeutung des Risikomanagements

Jane erinnert sich lebhaft daran, wie ihre $20.000-Investition in Aurora Tech während eines Markteinbruchs innerhalb weniger Tage auf $10.000 schrumpfte.

Die Panik war ihr nur allzu vertraut – der Jobverlust ihres Vaters während der Krise 2008 war ihr noch immer in Erinnerung.

Entschlossen, eine Wiederholung der Geschichte zu verhindern, diversifizierte sie und verteilte ihre Mittel auf Anleihen, Indexfonds und Spareinlagen.

Monate später, als der Technologiesektor erneut schwächelte, absorbierte ihr Portfolio den Schlag mühelos. Die Erleichterung erinnerte sie daran, warum Ausgewogenheit und Weitsicht entscheidend sind.

Die Kraft der Diversifikation

Diversifikation ist eine Risikomanagementstrategie, bei der Investitionen auf verschiedene Vermögenswerte, Sektoren oder Regionen verteilt werden, um das Risiko gegenüber einem einzelnen Risikofaktor zu reduzieren.

Durch die Einbeziehung einer Mischung aus Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Rohstoffen können Anleger Verluste in einem Bereich durch Gewinne in einem anderen ausgleichen.

Diversifikation reduziert die Auswirkungen von Marktvolatilität, unternehmensspezifischen Risiken und Branchenabschwüngen und schafft im Laufe der Zeit ein stabileres und ausgewogeneres Portfolio.

19-06.png

Risikotoleranz verstehen

Risikotoleranz bezeichnet das Maß an Unsicherheit und potenziellem finanziellem Verlust, das ein Anleger akzeptieren kann, ohne sich überfordert zu fühlen.

Sie wird durch Faktoren wie Alter, finanzielle Ziele, Anlagehorizont und persönliche Risikobereitschaft geprägt.

Jüngere Anleger tendieren oft zu risikoreicheren Anlagen wie Aktien, um das Wachstumspotenzial zu maximieren, während diejenigen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, risikoärmere, stabile Anlagen bevorzugen, um ihr Vermögen zu schützen und ein stetiges Einkommen während der Ruhestandsjahre zu gewährleisten.

Möchtest du mehr lernen?
Lade InvestMentor herunter, um auf die vollständige Lektion zuzugreifen und interaktive Kurse zu entdecken, die dein Finanzwissen aufbauen und dich zu klügeren Anlageentscheidungen führen.