Unsystematische Anlagerisiken

Risiken, die Sie vermeiden können

Reduzieren Sie unternehmensspezifische Risiken durch Diversifikation und Recherche.

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Einführung in unsystematische Risiken

Unsystematische Risiken entstehen durch unternehmens- oder branchenspezifische Faktoren wie schlechte Führung, Produktversagen oder regulatorische Änderungen, die bestimmte Sektoren betreffen.

Diese lokalen Risiken unterscheiden sich von marktweiten Ereignissen und können durch Diversifikation gemindert werden.

Durch die Verteilung von Investitionen auf verschiedene Unternehmen, Branchen oder Regionen reduzieren Anleger ihre Abhängigkeit von einem einzelnen Vermögenswert und begrenzen die Auswirkungen einzelner Rückschläge, wodurch ein widerstandsfähigeres Portfolio entsteht.

Beispiele für unsystematische Risiken

Unsystematische Risiken entstehen durch lokale Faktoren, die bestimmte Unternehmen oder Branchen betreffen.

Dazu gehören unternehmensspezifische Probleme wie Produktrückrufe, strategische Fehlentscheidungen oder Führungsskandale; sektorspezifische Abschwünge wie sinkende Nachfrage oder Störungen durch neue Technologien; sowie regulatorischer Druck durch Gesetze oder Richtlinien, die bestimmten Sektoren Beschränkungen oder Verpflichtungen auferlegen.

Die Auswirkungen dieser Risiken variieren erheblich, abhängig von den spezifischen Umständen der betroffenen Unternehmen.

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Systematische vs. unsystematische Risiken

Systematisches Risiko betrifft den gesamten Markt oder eine Anlageklasse und entsteht durch makroökonomische Faktoren wie Rezessionen, Zinsänderungen oder geopolitische Ereignisse.

Es kann nicht durch Diversifikation eliminiert werden.

Unsystematisches Risiko hingegen ist unternehmens- oder branchenspezifisch, verursacht durch Probleme wie Managementskandale oder Produktrückrufe, und kann durch Diversifikation gemindert werden.

Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass systematisches Risiko marktweit ist, während unsystematisches Risiko lokal begrenzt ist.

19-16.pngJanes erste Begegnung mit unsystematischem Risiko

Jane investierte $6.000 in DriveSmart Inc., mitgerissen von der Begeisterung für selbstfahrende Autos.

Als Sicherheitsmängel auftraten, stürzte die Aktie um 40% ab und ließ ihr nur noch $3.600.

Der Rat ihres Vaters, "gründlich zu recherchieren, bevor man einsteigt", hallte in ihrem Kopf wider, als der Zusammenbruch von DriveSmart bewies, dass selbst innovative Ideen scheitern können.

Die Erfahrung lehrte Jane, dass eine Überkonzentration in einer einzelnen Aktie so ist, als würde man alle Chips auf eine Wette setzen – ein riskanter Schritt, der wenig Spielraum für Erholung lässt.

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Die Kraft der Diversifikation

Diversifikation verteilt Kapital auf Vermögenswerte, deren Renditen unkorreliert sind, was bedeutet, dass sie unterschiedlich auf wirtschaftliche Bedingungen reagieren.

Wenn eine Anlage fällt, kann eine andere stabil bleiben oder steigen, was die Gesamtvolatilität reduziert.

Eine ausgewogene Mischung – Aktien, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe – nutzt unterschiedliche Renditenmuster.

Diese Synergie dämpft die Auswirkungen einzelner Rückschläge und stabilisiert die Performance, wodurch Portfolios vor hohem Konzentrationsrisiko geschützt werden.

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