Handelsstrategien und Risikomanagement

Planen Sie Ihre Trades und schützen Sie Ihr Kapital

Lernen Sie, Währungen mit Ziel zu handeln. Treffen Sie kluge Entscheidungen mit Strategie, Risikokontrolle und Disziplin.

Von Neugier zu Kontrolle

Anikas Forex-Demokonto ist Teil ihrer täglichen Routine geworden. Sie hat einige Gewinne erzielt, aber auch einige Verluste.

"Ich kann Muster erkennen," sagt sie, "aber ich weiß immer noch nicht, wann ich handeln soll."

Da wird ihr klar: Beim Trading geht es nicht um Glück, Instinkt oder Impuls. Es geht um Strategie.

Profis verlassen sich nicht auf Bauchgefühle; sie haben einen wiederholbaren Plan.

Sie definieren ihre Einstiegs- und Ausstiegspunkte im Voraus, begrenzen ihr Risiko pro Trade und handeln immer mit Absicht.

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Jeder Trader braucht einen Plan

Ein Handelsplan ist mehr als eine Checkliste — er ist Ihre Blaupause für Entscheidungsfindung unter Druck. Er gibt Orientierung, was vor, während und nach einem Trade zu beachten ist, und hilft Ihnen, fokussiert zu bleiben, wenn Emotionen hochkochen oder sich die Märkte schnell bewegen.

Ein guter Plan beantwortet wahrscheinlich mindestens diese Fragen:

  • Wann kann ich einen Trade eingehen? Welche Bedingungen müssen erfüllt sein?
  • Wann kann ich aussteigen? Woran erkenne ich, ob ich falsch oder richtig liege?
  • Wie viel kann ich riskieren? Welcher Prozentsatz meines Kapitals steht auf dem Spiel?

Das Abwärtsrisiko managen

Die erste Regel beim Trading ist nicht das Gewinnen — es ist der Schutz Ihres Kapitals. Große, unkontrollierte Verluste können Ihr Konto schnell aufzehren.

Deshalb nutzen viele Trader Stop-Loss-Orders: automatische Anweisungen, die eine Position schließen, wenn die Verluste zu groß werden.

Anika kauft EUR/USD bei 1.1000 und setzt einen Stop-Loss bei 1.0950.

Wenn der Euro unter 1.0950 Dollar fällt, schließt ihre Handelsplattform automatisch und begrenzt den Verlust auf 50 Pips.

Anika erkennt: "Es ist wie eine Firewall. Man nutzt sie, um zu verhindern, dass ein kleines Problem zur Katastrophe wird."

Überlegen Sie, wie viel Geld Sie riskieren möchten

Als Nächstes kommt die Frage, wie viel Geld pro Trade riskiert werden soll — ein wesentlicher Bestandteil eines effektiven Kapitalmanagements.

Eine gängige Praxis ist es, nicht mehr als 1–2% Ihres Kontos bei einem einzelnen Trade zu riskieren. Bei einem Konto von £5,000 bedeutet das beispielsweise ein Risiko zwischen £50 und £100 pro Trade.

Anika beschließt, ihre Positionsgrößen je nach Volatilität anzupassen:

  • Kleinere Größen für schnell bewegende Paare.
  • Etwas größere Größen für ruhigere, stabilere Paare.

Durch intelligentes Position-Sizing kann sie ihre Verluste begrenzen.

Take-Profit-Ziele setzen

Auch gewinnbringende Trades brauchen einen Ausstiegsplan.

Zusammen mit Stop-Loss-Orders beginnt Anika, Take-Profit-Orders zu nutzen — automatische Anweisungen, um einen Trade zu schließen, sobald ihr Ziel erreicht ist.

Wenn sie GBP/JPY bei 205.00 kauft, könnte sie ihren Take-Profit bei 206.00 und ihren Stop-Loss bei 204.50 setzen.

Das bedeutet, sie riskiert 50 Pips, um 100 zu erzielen. Das ist ein Chance-Risiko-Verhältnis von zwei zu eins, ein gängiger Standard unter disziplinierten Tradern.

Anika denkt: "Es fühlt sich gut an zu wissen, wo man aufhören sollte. Nicht einfach darauf zu wetten, dass der Markt weiter in meine Richtung geht."

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