Wie der Devisenhandel funktioniert

Handel mit Währungen in einem 24-Stunden-Markt

Erfahren Sie, wie Händler Währungen kaufen und verkaufen, was Währungspaare bedeuten und wie der Markt funktioniert.

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Die Grundlagen des Devisenhandels

Nach ihrer Reise nach Japan denkt Anika immer wieder über Wechselkurse nach: "Wenn sich der Wert des Pfunds während meiner Abwesenheit verändert hat, hätte dann jemand von dieser Verschiebung profitieren können?"

Da entdeckt sie den Forex-Handel: einen globalen Markt, auf dem jeder eine Währung kaufen und gleichzeitig eine andere verkaufen kann.

Das Ziel? Vorhersagen, wie sich Wechselkurse entwickeln werden. Wenn sich der Kurs zu Ihren Gunsten verschiebt, machen Sie Gewinn.

Anika fragt sich, ob sie auch von der Verschiebung des Pfunds hätte profitieren können, und beginnt damit ihre Reise in die schnelllebige Welt des Forex-Handels.

Was ist ein Währungspaar?

Im Forex-Handel werden Währungen immer in Paaren gehandelt — denn der Kauf einer Währung bedeutet gleichzeitig den Verkauf einer anderen.

Hier sind einige häufig gehandelte Währungspaare:

  • EUR/USD – Euro vs. US-Dollar: am meisten gehandelt, hochliquide, enge Spreads
  • USD/JPY – US-Dollar vs. Japanischer Yen: schnelllebig, oft volatil
  • GBP/USD – Britisches Pfund vs. US-Dollar: bekannt als "Cable"
  • EUR/CHF – Euro vs. Schweizer Franken: wird in Zeiten der Unsicherheit genutzt

Jedes Paar zeigt den Wert einer Währung im Verhältnis zu einer anderen und hilft Händlern, Chancen zu erkennen.

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Basis- und Kurswährung verstehen

Um selbstbewusst zu handeln, ist es wichtig zu verstehen, wie Währungspaare aufgebaut sind. Die erste Währung im Paar ist die Basiswährung, und die zweite ist die Kurswährung.

Zum Beispiel:

GBP/JPY = 205,00 bedeutet** 1 Britisches Pfund entspricht 205 Japanischen Yen.**

Anika denkt: "Also, wenn ich GBP/JPY 'kaufe', kaufe ich Pfund und verkaufe gleichzeitig Yen!"

Nach ihrer Japan-Reise hat sie noch ¥200.000 übrig. Sie wartet mit dem Umtausch und beobachtet den Kurs.

Die BIP-Daten aus Großbritannien überraschen positiv, während die Zentralbank von Japan langsamere Zinserhöhungen signalisiert. Das Pfund wertet gegenüber dem Yen auf.

Anikas erster Trade

Neugierig, mehr zu erfahren, probiert Anika eine Demo-Trading-App aus — kein echtes Geld, nur Übung.

Sie bemerkt, dass EUR/USD bei 1,1000 gehandelt wird, und prognostiziert, dass der Euro stärker wird.

Sie "kauft" eintausend Euro, und ein paar Stunden später steigt der Kurs auf 1,1200, was bedeutet, dass ihre Euro jetzt mehr Dollar wert sind.

Sie "verkauft" mit einem kleinen virtuellen Gewinn.

Forex-Händler zielen oft darauf ab, kurzfristige Kursbewegungen zu nutzen.

Anika erkennt: "Es geht nicht darum, Währungen monatelang zu halten; es geht darum, Bewegungen vorherzusehen und Trades richtig zu timen."

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Wer handelt auf dem Forex-Markt?

Am Forex-Markt sind viele Akteure mit unterschiedlichen Zielen beteiligt.

  • Zentralbanken legen Zinssätze fest und beeinflussen Währungen durch Geldpolitik und Interventionen.
  • Unternehmen handeln Währungen für globale Geschäfte, Gehaltsabrechnungen und Absicherung. 
  • Institutionelle Anleger, wie Hedgefonds und Vermögensverwalter, handeln große Volumina, um Risiken zu managen oder Renditen zu erzielen.
  • Privatanleger sind Einzelpersonen wie Anika, die über Online-Plattformen handeln.

Jede Gruppe spielt eine Rolle bei Angebot und Nachfrage, die Währungen bewegen.

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