Arten von Finanzmärkten II.

Mehr zu Marktarten.

Unterscheiden Sie Strukturen: börsengehandelt, OTC, lokal und ausländisch.

Börsengehandelte Märkte

Märkte unterscheiden sich auch in ihrer Organisation, ob durch zentralisierte Börsen oder flexiblere, dezentralisierte Plattformen.

Börsengehandelte Märkte sind formelle Handelsplätze, an denen Wertpapiere, Rohstoffe und andere Finanzinstrumente über zentralisierte Börsen wie die NYSE und CME gehandelt werden.

Diese Märkte bieten Transparenz, Standardisierung und regulatorische Aufsicht, die für die Aufrechterhaltung des Anlegervertrauens und die Gewährleistung eines ordnungsgemäßen Funktionierens des Finanzsystems entscheidend sind.

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Außerbörsliche Märkte

Außerbörsliche (OTC) Märkte sind dezentralisierte Plattformen, auf denen Finanzinstrumente direkt zwischen den Parteien ohne zentralisierte Börsen gehandelt werden.

Sie bieten Flexibilität und Anpassungsmöglichkeiten und werden häufig für Derivate, Anleihen und Devisen genutzt.

Während OTC-Märkte maßgeschneiderte Lösungen für die Teilnehmer bieten, weisen sie im Vergleich zu börsengehandelten Märkten oft weniger Transparenz und ein höheres Kontrahentenrisiko auf, was ein sorgfältiges Risikomanagement seitens der Anleger erfordert.

Inlandsmärkte

Auch die Geografie spielt eine entscheidende Rolle auf den Finanzmärkten.

Inlandsmärkte sind Finanzmärkte, die innerhalb eines bestimmten Landes operieren und sich auf Wertpapiere und Vermögenswerte in lokaler Währung konzentrieren.

Diese Märkte sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes von wesentlicher Bedeutung, da sie lokalen Unternehmen Kapital zur Verfügung stellen und inländischen Anlegern Investitionsmöglichkeiten bieten.

Beispiele sind die Tokyo Stock Exchange und die London Stock Exchange.

Inlandsmärkte spiegeln die Gesundheit der lokalen Wirtschaft wider.

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Auslandsmärkte

Auslandsmärkte sind Finanzmärkte, die sich außerhalb des Heimatlandes eines Anlegers befinden.

Investitionen in Auslandsmärkte ermöglichen eine Portfoliodiversifikation und den Zugang zu globalen Wachstumschancen.

Diese Märkte sind jedoch mit zusätzlichen Risiken verbunden, wie Wechselkurs- und politischen Risiken.

Beispiele sind Euronext, die Tokyo Stock Exchange und die Hong Kong Stock Exchange.

Auslandsmärkte bieten vielfältige Möglichkeiten, erfordern jedoch eine sorgfältige Abwägung der damit verbundenen Risiken.

Anleihemärkte

Die Art des Anspruchs auf Vermögenswerte ist ein weiterer Schlüsselfaktor, der Märkte für Schuldtitel von solchen unterscheidet, die Eigenkapitalanteile handeln.

Anleihemärkte, oder Rentenmärkte, sind Handelsplätze, an denen Schuldtitel wie Anleihen gehandelt werden.

Regierungen, Unternehmen und andere Institutionen begeben Anleihen zur Kapitalbeschaffung, wobei Anleger diese im Austausch gegen regelmäßige Zinszahlungen erwerben.

Anleihemärkte sind entscheidend für die Bereitstellung langfristiger Finanzierung und gelten im Allgemeinen als weniger riskant als Aktienmärkte.

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