Arbeitslosenquote

Arbeitsmarktgesundheit in einer Prozentzahl

Prozentsatz der Erwerbspersonen, die arbeitslos sind, aber aktiv Arbeit suchen.

Wichtige Erkenntnisse

  • Berechnet als (Anzahl der Arbeitslosen ÷ Erwerbspersonen insgesamt) × 100, wobei das Ergebnis in einen Prozentsatz umgerechnet wird. 
  •  Gibt den Anteil der Personen an, die aktiv Arbeit suchen, aber keine Beschäftigung finden können. 
  •  Umfasst verschiedene Arten von Arbeitslosigkeit: friktionelle (Jobwechsel), strukturelle (Qualifikationsungleichgewichte) und konjunkturelle (wirtschaftliche Abschwünge). 
  •  Hohe Quoten können auf wirtschaftliche Herausforderungen hindeuten, während niedrige Quoten die Konsumausgaben und das Wachstum fördern. 
  •  Kann politische Reaktionen wie niedrigere Zinssätze und Berufsbildungsprogramme auslösen.

Das Thermometer des Arbeitsmarktes

Die Arbeitslosenquote ist wie ein Thermometer für den Arbeitsmarkt.

Sie gibt den Prozentsatz der Erwerbspersonen an, die arbeiten möchten, aber keine Beschäftigung finden können.

Zur Berechnung wird die Anzahl der arbeitslosen Personen, die aktiv eine Stelle suchen, durch die Gesamtzahl der Erwerbspersonen geteilt, und der resultierende Bruch wird als Prozentsatz ausgedrückt.

Eine hohe Quote deutet oft auf wirtschaftliche Herausforderungen hin, während eine niedrige Quote auf eine gesündere Wirtschaft und einen robusten Arbeitsmarkt hindeutet.

Definition der Arbeitslosenquote

Die Arbeitslosenquote misst den Anteil der Erwerbspersonen ohne Beschäftigung, die aber aktiv Arbeit suchen, ausgedrückt als Prozentsatz.

Sie spiegelt die Unterauslastung des Arbeitsmarktes wider und dient als Grundlage für die Analyse der wirtschaftlichen Gesundheit. Ökonomen unterscheiden friktionelle, strukturelle und konjunkturelle Arbeitslosigkeit, um die Ursachen zu identifizieren.

Hohe Arbeitslosigkeit signalisiert ungenutzte Ressourcen, während niedrige Arbeitslosigkeit auf Wachstum hindeutet.

Politische Entscheidungsträger beobachten sie, um fiskal- oder geldpolitische Maßnahmen anzupassen, obwohl sie entmutigte oder unterbeschäftigte Arbeitnehmer nicht berücksichtigt.

Berechnung der Quote

Die Arbeitslosenquote wird ermittelt, indem die Anzahl der Arbeitslosen durch die Gesamtzahl der Erwerbspersonen – alle Beschäftigten oder aktiv Arbeitssuchenden – geteilt und dann mit 100 multipliziert wird, um sie in einen Prozentsatz umzurechnen.

Wenn es beispielsweise 50 Arbeitslose bei einer Erwerbsbevölkerung von 200 gibt, lautet die Berechnung (50 ÷ 200) × 100, was eine Arbeitslosenquote von 25% ergibt.

Diese einfache Formel standardisiert Vergleiche der Arbeitsmarktbedingungen über verschiedene Regionen und Zeiträume hinweg.

Arten der Arbeitslosigkeit

Arbeitslosigkeit ist nicht einheitlich. Ökonomen unterscheiden mehrere Arten.

Friktionelle Arbeitslosigkeit tritt auf, wenn Personen zwischen Jobs wechseln, zum Beispiel jemand, der eine Stelle verlässt, um eine bessere Gelegenheit zu suchen.

Strukturelle Arbeitslosigkeit entsteht, wenn die Qualifikationen der Arbeitnehmer nicht zu den verfügbaren Stellen passen, wie etwa ein Fabrikarbeiter in einer sich schnell digitalisierenden Branche.

Konjunkturelle Arbeitslosigkeit ist mit wirtschaftlichen Abschwüngen verbunden; während Rezessionen führt eine reduzierte Nachfrage zu weitreichenden Arbeitsplatzverlusten in allen Sektoren.

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