Mechanik von Futures-Kontrakten

Prognosen in echte Trades umsetzen

Erfahren Sie, wie standardisierte Futures-Kontrakte bepreist und gehandelt werden und was vom Moment des Geschäftsabschlusses bis zum Ablauf passiert.

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Einführung

Nachdem Theodore, der Inhaber eines Automotorenherstellungsunternehmens, bereits über Futures-Kontrakte gelernt hat, möchte er nun tiefer in deren Mechanismen eintauchen.

Schwankende Stahlpreise beeinflussen weiterhin seine Kosten, und das Verständnis der Feinheiten von Futures-Kontrakten wird ihm helfen, diese effektiver zu nutzen.

In dieser Lektion erkundet er die standardisierte Natur von Futures, Kontraktspezifikationen sowie die Rollen von Börsen und Clearinghäusern, mit dem Ziel, Ausgaben zu stabilisieren und seine strategische Planung zu verbessern.

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Standardisierung von Futures-Kontrakten

Futures-Kontrakte sind standardisiert, um sicherzustellen, dass alle Parteien die genauen Vertragsbedingungen verstehen, was die Handelseffizienz und Liquidität erhöht.

Die Standardisierung umfasst wichtige Aspekte wie:

  • Kontraktgröße (die Menge des Basiswerts)
  • Qualitätsspezifikationen (besonders wichtig bei Rohstoffen)
  • Liefertermine

Durch einheitliche Bedingungen können Käufer und Verkäufer Kontrakte handeln, ohne individuelle Details aushandeln zu müssen, was die Zuordnung von Aufträgen an Börsen erleichtert.

Theodore lernt über Standardisierung

Theodore sieht sich beim Stahlkauf oft mit unterschiedlichen Bedingungen konfrontiert – verschiedene Mengen, Qualitätsstufen und Liefertermine erschweren die Planung.

Auf einer Branchenmesse erfährt er, dass Stahl-Futures-Kontrakte standardisiert sind: Jeder Kontrakt umfasst 100 Tonnen Stahl einer bestimmten Güte mit festen Liefermonaten wie März oder September.

Dies ermöglicht ihm den Kauf von Futures mit einheitlichen Bedingungen.

Zum Beispiel sichert er sich durch den Kauf von fünf Kontrakten zu $650 pro Tonne für September 500 Tonnen, ohne neu verhandeln zu müssen.

Kontraktspezifikationen verstehen

Futures-Kontraktspezifikationen beschreiben wesentliche Merkmale, die Händler verstehen müssen.

  • Die Tick-Größe ist die minimale Preisbewegung, die ein Kontrakt machen kann, und beeinflusst die Berechnung von Gewinnen und Verlusten.
  • Preislimits definieren die maximale Preisspanne, die ein Kontrakt an einem einzelnen Handelstag bewegen kann, und helfen, extreme Volatilität zu verhindern.
  • Liefermonate geben an, wann der Kontrakt ausläuft und die Lieferung erwartet wird.

Die Vertrautheit mit diesen Elementen ermöglicht es Händlern, fundierte Entscheidungen zu treffen.

Rolle der Terminbörsen

Terminbörsen, wie die CME Group und die Intercontinental Exchange (ICE), bieten einen zentralisierten Marktplatz, auf dem Futures-Kontrakte gehandelt werden.

Diese Börsen gewährleisten Transparenz durch die Veröffentlichung von Preisen und Handelsvolumina. Sie setzen auch standardisierte Kontraktbedingungen durch.

Börsen ermöglichen faire Handelspraktiken und bieten ein reguliertes Umfeld, das die Marktintegrität erhöht.

Durch die Zentralisierung des Handels erhöhen Börsen die Liquidität, was es den Teilnehmern erleichtert, Positionen einzugehen oder zu schließen.

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