Optionen

Recht (aber keine Pflicht) zu handeln

Flexible Instrumente zur Navigation bei Kursschwankungen und für strategisches Handeln.

09-01.png

Einführung in Optionen

Optionen geben Ihnen die Möglichkeit, etwas später zu kaufen oder zu verkaufen, ohne sich im Voraus festzulegen. Eine Call-Option ermöglicht Ihnen den Kauf, eine Put-Option ermöglicht Ihnen den Verkauf.

Jeder Optionskontrakt legt einen Preis und ein Verfallsdatum fest. Sie haben keine Verpflichtung, das Geschäft abzuschließen, wenn es Ihnen nicht zusagt.

Da Optionen ihren Wert vom Basiswert ableiten, wie einer Aktie oder einem Rohstoff, werden sie als Derivate bezeichnet.

Anleger nutzen sie, um Risiken zu steuern, auf Preisbewegungen zu spekulieren oder ihre Strategien zu erweitern.

Hallo Delilah

Delilah, 32, ist eine erfahrene Programmiererin und autodidaktische Aktieninvestorin.

Seit Jahren analysiert sie Markttrends und baut ein Aktienportfolio auf, aber der Optionshandel ist Neuland für sie.

Was reizt sie daran? Flexibilität. Optionen ermöglichen es ihr, sich an veränderte Märkte anzupassen, Risiken zu steuern und Strategien jenseits von Kaufen und Halten zu erkunden.

Begleiten wir Delilah bei ihren ersten Schritten in die Welt der Optionen und lernen, wie man sie gezielt einsetzt, anstatt nur schnellen Renditen nachzujagen.

Regen oder Sonnenschein: Wie Optionen funktionieren

Hier ist eine hilfreiche Analogie zum Verständnis von Optionen:

Planen Sie eine Hochzeit im Freien? Sie reservieren ein Zelt, nur für den Fall. Wenn es regnet, nutzen Sie es. Wenn nicht, verlieren Sie die Gebühr, genießen aber den Sonnenschein.

So funktionieren Optionen im Finanzwesen. Sie zahlen eine kleine Prämie für das Recht (nicht die Verpflichtung), einen Vermögenswert zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen.

Wenn sich die Marktbedingungen ändern, sind Sie abgesichert. Wenn nicht, gehen Sie mit minimalen Kosten davon. Optionen helfen Anlegern, sich auf Unsicherheit vorzubereiten, Verluste zu begrenzen und flexibel zu bleiben.

Kennen Sie Ihre Optionsbegriffe

Bevor wir tiefer in Optionen eintauchen, machen wir uns mit den wichtigsten Begriffen vertraut.

  • Prämie: der Preis, den Sie zahlen, um die Option zu halten — Sie können sie als Eintrittsgebühr betrachten.
  • Ausübungspreis: der festgelegte Preis, zu dem Sie den Basiswert kaufen oder verkaufen können.
  • Verfallsdatum: die Frist zur Nutzung der Option.
  • Ausübung: die Entscheidung, Ihr Recht zum Kauf oder Verkauf zu nutzen.

Das Beherrschen dieser Begriffe erleichtert das Lesen von Optionskontrakten und ermöglicht klügere Marktentscheidungen mit Zuversicht.

Akteure am Optionsmarkt

Der Optionsmarkt hat zwei Haupttypen von Teilnehmern: Käufer und Verkäufer.

  • Käufer haben das Recht — aber nicht die Verpflichtung — die Option auszuüben.
  • Verkäufer müssen den Vertrag erfüllen, wenn der Käufer sich für die Ausübung entscheidet.

Darüber hinaus lassen sich die Teilnehmer in drei Gruppen einteilen:

  • Hedger nutzen Optionen zur Risikominderung.
  • Spekulanten zielen darauf ab, von Preisschwankungen zu profitieren.
  • Arbitrageure erkennen Preisunterschiede zwischen Märkten und handeln schnell.

Zu wissen, wer beteiligt ist, hilft Ihnen zu verstehen, wie und warum Optionen gehandelt werden.

Möchtest du mehr lernen?
Lade InvestMentor herunter, um auf die vollständige Lektion zuzugreifen und interaktive Kurse zu entdecken, die dein Finanzwissen aufbauen und dich zu klügeren Anlageentscheidungen führen.