Private Equity I.

Hinter verschlossenen Türen

Erkunden Sie private Unternehmen, Wachstumsstrategien und aktive Eigentümerschaft.

08-01.png

Was ist Private Equity?

Private Equity (PE) umfasst Investitionen in Unternehmen, die nicht börsennotiert sind — oder die Übernahme börsennotierter Unternehmen, um sie abseits der Öffentlichkeit zu führen.

Das Ziel? Den Betrieb verbessern, das Geschäft ausbauen und schließlich mit Gewinn verkaufen.

Diese Investitionen sind langfristig und praxisnah. PE-Firmen können ein Startup finanzieren, einem etablierten Unternehmen beim Wachstum helfen oder ein angeschlagenes Unternehmen sanieren.

Wer finanziert das? Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften, vermögende Privatpersonen und spezialisierte Firmen, die Milliarden verwalten.

Private Equity vs. Public Equity

Public Equity bezeichnet den Kauf von Aktien börsennotierter Unternehmen über eine Börse.

Aktienmärkte sind für alle zugänglich, Aktien werden einfach und häufig gehandelt, aber einzelne Anleger haben selten Einfluss auf die Unternehmensführung.

Private Equity findet hinter verschlossenen Türen statt. Es gibt keine vierteljährlichen Gewinnmitteilungen oder öffentliche Offenlegungen. Investoren führen ihre eigene Due Diligence durch: Sie prüfen Finanzen, Verträge, Führung und Risiken, bevor sie große Summen investieren. PE-Firmen übernehmen in der Regel Aufsichtsratsmandate und ernennen oft wichtige Führungskräfte.

Private-Equity-Strategien

Private Equity ist keine Einheitslösung. Jede Strategie hat ihr eigenes Konzept, aber alle zielen darauf ab, den Wert des Unternehmens zu steigern.

  • Wagniskapital unterstützt Startups in der Frühphase, die starkes Wachstum anstreben.
  • Wachstumskapital hilft etablierten Unternehmen zu wachsen, ohne die vollständige Kontrolle abzugeben.
  • Leveraged Buyouts (LBOs) nutzen Fremdkapital, um Unternehmen zu kaufen und die Leistung zu verbessern.
  • Distressed Investing zielt auf angeschlagene Unternehmen mit Sanierungspotenzial ab.
  • Mezzanine-Finanzierung kombiniert Fremd- und Eigenkapital für Unternehmen im Wandel.

Sarah gründet TechSpark

Sarah, eine ambitionierte Unternehmerin, erkennt eine Lücke in der Verwaltung von Patientenakten in Kliniken: zu viele Systeme, zu wenig Übersicht. Sie gründet ClinixTech, ein Medizinsoftware-Startup, das die Daten optimiert.

Mit begrenzten Mitteln wendet sie sich an Wagniskapitalgeber. Eine erfahrene Firma investiert und bietet Kapital, strategische Beratung und Kontakte in der Gesundheitsbranche.

Mit Unterstützung der VC-Firma beschleunigt Sarah die Entwicklung, stellt ein qualifiziertes Team ein und positioniert ClinixTech für schnelles Wachstum in einem wettbewerbsintensiven Markt.

Wie Private-Equity-Firmen arbeiten

Private-Equity-Firmen sammeln Geld von vermögenden Privatpersonen und institutionellen Investoren, um einen Investmentfonds zu gründen*.* Dieser Fonds erwirbt Beteiligungen an Unternehmen, die vom PE-Team als attraktive Investitionen identifiziert und geprüft wurden.

Der Fonds erwirbt in der Regel eine Mehrheitsbeteiligung mit dem Ziel, Gewinne zu steigern und das Geschäft zu skalieren.

Der Fonds verkauft die Beteiligung oder bringt das Unternehmen an die Börse, in der Regel nach 4-6 Jahren. Dies wird als Exit bezeichnet. Gewinne fließen an die Investoren zurück, während die PE-Firma eine Erfolgsbeteiligung erhält.

Möchtest du mehr lernen?
Lade InvestMentor herunter, um auf die vollständige Lektion zuzugreifen und interaktive Kurse zu entdecken, die dein Finanzwissen aufbauen und dich zu klügeren Anlageentscheidungen führen.