Rohstoffe II.

Rohstoffe auf dem nächsten Level

Erfahren Sie mehr über Spotpreise, Futures und Rohstofffonds.

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Wie Rohstoffe gehandelt werden: Spotmarkt

Auf dem Spotmarkt werden Rohstoffe zur sofortigen Lieferung zu aktuellen Marktpreisen gekauft und verkauft.

Transaktionen erfolgen "on the spot," und spiegeln Angebot und Nachfrage in Echtzeit wider.

Spothandel ist üblich für physische Rohstoffe, bei denen Produzenten und Verbraucher einen sofortigen Austausch benötigen, wie z. B. Landwirte, die Ernten verkaufen, oder Hersteller, die Metalle kaufen.

Die Preise auf dem Spotmarkt dienen als Benchmark für Futures-Kontrakte und sind wichtige Indikatoren für die aktuellen Marktbedingungen.

EnergyCo kämpft um Anpassung auf dem Spotmarkt

Nachdem die Ostara-Krise die Ölpreise in die Höhe treibt, erhöht EnergyCo die Produktion, um mehr Rohöl auf dem Spotmarkt zu verkaufen, wo die Preise am höchsten sind.

Notfallsitzungen helfen dem Unternehmen, Ressourcen zu verwalten und eine Überdehnung zu vermeiden.

Aber unabhängige Raffinerien, die auf den Kauf von Rohöl angewiesen sind, anstatt es selbst zu produzieren, haben Schwierigkeiten, sich die Versorgung zu leisten, da die Spotpreise steigen.

Der schnelle Schritt von EnergyCo zeigt, wie Produzenten auf Preisspitzen reagieren. Kurzfristige Gewinne für Verkäufer können steigende Kosten und schwierige Entscheidungen für Käufer downstream bedeuten.

Was sind Rohstoff-Futures?

Rohstoff-Futures sind Verträge zum Kauf oder Verkauf eines Rohstoffs wie Öl, Sojabohnen oder Stahl zu einem festgelegten Preis an einem zukünftigen Datum.

Sie sind standardisiert und werden an Börsen gehandelt, was es Produzenten und Verbrauchern ermöglicht, sich gegen Preisschwankungen abzusichern.

Zum Beispiel kann ein Landwirt einen Preis für seine Ernte vor der Ernte festschreiben und so sein Einkommen schützen, falls die Preise aufgrund eines Marktüberangebots fallen.

Investoren nutzen Futures auch, um auf Preisbewegungen zu spekulieren und von Marktvolatilität zu profitieren.

Ein Privatanleger setzt auf Öl-Futures

Daniel, ein Privatanleger, sieht eine Chance, von der Ölkrise zu profitieren, die durch den Putsch in Ostara ausgelöst wurde. Er kauft Öl-Futures-Kontrakte zu $110 pro Barrel und spekuliert darauf, dass die Preise weiter steigen werden.

Wenn die Preise steigen, kann er die Kontrakte mit Gewinn verkaufen. Aber wenn sie fallen, könnte er viel Geld verlieren, abhängig davon, wie weit die Preise fallen und wann er aussteigt.

Der Futures-Handel ermöglicht es Investoren, auf Preisbewegungen zu setzen, ohne den Rohstoff zu besitzen. Er ist riskant und schnelllebig und nicht für jeden geeignet.

Rohstoff-ETFs und Investmentfonds

Rohstoff-Exchange-Traded-Funds (ETFs) und Investmentfonds bieten Anlegern ein indirektes Engagement in Rohstoffen, ohne sich mit physischen Gütern oder Futures-Kontrakten befassen zu müssen.

Diese Fonds investieren in rohstoffbezogene Vermögenswerte wie Futures, Aktien von rohstoffproduzierenden Unternehmen oder sicher gelagerte physische Rohstoffe.

Sie bieten Diversifikation, Liquidität und einfachen Handel über reguläre Brokerage-Konten.

Auf diese Weise können Privatanleger leichter an Rohstoffmärkten teilnehmen.

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