Aktionärsaktivismus

Unternehmen verändern, die Sie besitzen.

Gestalten Sie Veränderung von innen – nutzen Sie Ihre Aktien, um ESG-Fortschritte voranzutreiben.

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Einführung in den Aktionärsaktivismus

Aktionärsaktivismus ist eine wachsende Kraft. Er ermöglicht es Anlegern, ihre Rechte als Miteigentümer eines Unternehmens zu nutzen, um Veränderungen im Umgang mit Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen voranzutreiben.

Ob durch Abstimmungen über Richtlinien, das Einreichen von Anträgen oder den direkten Dialog mit der Unternehmensführung – Aktionärsaktivismus gibt Anlegern eine Stimme.

Diese Lektion erklärt, wie Aktivismus funktioniert, untersucht die verwendeten Instrumente und zeigt, wie Anleger wie Alex dazu beitragen, nachhaltigere Geschäftspraktiken zu gestalten.

Definition von Aktionärsaktivismus im ESG-Bereich

Im ESG-Bereich bedeutet Aktionärsaktivismus, Ihre Rechte als Miteigentümer eines Unternehmens zu nutzen, um dessen Verhalten zu beeinflussen.

Dies kann die Abstimmung über Richtlinien, das Einreichen von Anträgen zu Themen wie Klimarisiken oder Diversität oder den direkten Dialog mit der Unternehmensführung umfassen.

Das Ziel ist es, Unternehmen zu verantwortungsvollerem Handeln in Umwelt-, Sozial- oder Governance-Angelegenheiten zu bewegen.

Auch Kleinanleger können etwas bewirken, indem sie sich Koalitionen anschließen oder an Stimmrechtsvertretungen teilnehmen, um bedeutsame Veränderungen zu unterstützen.

Alex reicht einen Aktionärsantrag ein

Alex besitzt Aktien einer großen Bank und ist besorgt darüber, wie viel sie an Projekte für fossile Brennstoffe verleiht.

Da er mehr Transparenz wünscht, verfasst er einen Aktionärsantrag, in dem er die Bank auffordert, ihre klimabezogenen Risiken detaillierter darzulegen.

Er weiß, dass seine Stimme in einer Gruppe stärker ist, also schließt er sich mit anderen besorgten Anlegern zusammen.

Gemeinsam reichen sie den Antrag ein, mit dem Ziel, die Bank zu klareren Offenlegungen und klimafreundlicheren Kreditvergaberichtlinien in der Zukunft zu bewegen.

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Instrumente zur Einflussnahme von Aktionären

Aktionäre können die Handlungen eines Unternehmens auf verschiedene klare Weisen beeinflussen.

Erstens können sie über wichtige Themen abstimmen – mittels Stimmrechtsvollmachten – um Anträge zu unterstützen, die Umweltverschmutzung reduzieren, Arbeitnehmer schützen oder Transparenz erhöhen.

Zweitens können sie sich mit anderen Anlegern zusammenschließen, wodurch ihre vereinten Stimmen in Gesprächen mit dem Management mehr Gewicht erhalten.

Schließlich können sie, wenn stille Gespräche scheitern, an die Öffentlichkeit gehen und Nachrichtenberichte, soziale Medien und offene Briefe nutzen, um Probleme aufzuzeigen und das Unternehmen zu verantwortungsvollem Handeln zu bewegen.

Alex nimmt an einer Hauptversammlung teil

Nach Einreichung seines Antrags nimmt Alex an der Hauptversammlung der Bank teil, um persönlich nachzuhaken.

Während der Frage-und-Antwort-Runde fragt er den Vorstand nach seiner Klimastrategie und wie er plant, die Kreditvergabe für fossile Brennstoffe zu reduzieren.

Er knüpft auch Kontakte zu anderen Aktionären, die seine Bedenken bezüglich Umweltthemen teilen.

Durch das Netzwerken auf der Versammlung beginnt Alex, neue Partnerschaften zu bilden, die zukünftige Aktivismus-Bemühungen stärken und Dynamik für Veränderungen aufbauen könnten.

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