ESG-Kennzahlen und Berichterstattung

Gute Investitionen messen.

Verstehen Sie, wie ESG-Daten, Prüfungen und Erkenntnisse zu klügeren Investitionen beitragen.

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Einführung in ESG-Kennzahlen und Berichterstattung

Da ESG-Investitionen immer mehr zum Mainstream werden, war der Bedarf an genauen, konsistenten und aussagekräftigen Daten noch nie so groß.

ESG-Kennzahlen und Berichterstattung helfen Investoren zu verstehen, wie Unternehmen wichtige nicht-finanzielle Risiken und Chancen managen – wie Klimaexposition, Arbeitspraktiken und ethische Führung.

Diese Lektion behandelt die gängigsten ESG-Rahmenwerke, wie Daten verwendet und verifiziert werden, die Herausforderungen inkonsistenter Berichterstattung und wie Investoren ESG-Informationen in kluge Entscheidungsfindung integrieren.

Gängige ESG-Rahmenwerke und Standards

Gängige ESG-Rahmenwerke machen Unternehmensberichte leichter vergleichbar.

GRI liefert umfassende Nachhaltigkeitsoffenlegungen für alle Stakeholder. SASB (jetzt unter dem ISSB) bietet branchenspezifische Kennzahlen für Investoren.

TCFD fordert Unternehmen auf zu erklären, wie Klimarisiken und -chancen die Finanzen beeinflussen.

Rating-Anbieter wie MSCI stützen sich auf diese Standards bei der Bewertung von Unternehmen.

Aufeinander abgestimmte Rahmenwerke verbessern die Datenkonsistenz, ermöglichen Benchmarking und geben Investoren klarere Einblicke in die ESG-Performance.

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ESG-Wesentlichkeitsbewertung

Eine ESG-Wesentlichkeitsbewertung hilft Unternehmen zu identifizieren, welche ESG-Themen für ihr Geschäft und ihre Stakeholder am wichtigsten sind.

Diese Prioritäten können je nach Branche variieren – Energieunternehmen konzentrieren sich möglicherweise auf Emissionen, während Technologieunternehmen den Datenschutz betonen.

Unternehmen befragen oft Mitarbeiter, Kunden und Investoren, um diesen Prozess zu leiten.

Das Ergebnis hilft, ESG-Bemühungen mit finanziellen Auswirkungen, regulatorischem Fokus und langfristiger Strategie in Einklang zu bringen und gibt Investoren klarere Einblicke in das, was die Performance wirklich antreibt.

Alex analysiert ESG-Scores

Alex vergleicht zwei Technologieunternehmen – CloudNova und ByteAxis – für eine potenzielle Investition.

CloudNova erhält ein AA ESG-Rating von MSCI, aber nur 52 von Sustainalytics.

ByteAxis erzielt 65 bei Sustainalytics und ein BBB von MSCI. Alex fragt sich, warum die Scores unterschiedlich sind, und untersucht die Methodik.

Er sieht, dass MSCI Governance und Unabhängigkeit des Vorstands stärker gewichtet, während Sustainalytics Umweltrisiken priorisiert.

Dies veranlasst ihn, die tatsächlichen ESG-Praktiken jedes Unternehmens genauer zu untersuchen.

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Quantitative vs. Qualitative Daten

ESG-Berichterstattung kombiniert harte Zahlen mit ausführlichen Erklärungen und gibt Investoren einen ausgewogenen Blick auf die Unternehmensauswirkungen.

Quantitative Kennzahlen erfassen CO2-Emissionen pro Umsatzeinheit, Gesamtenergieverbrauch, Wasserentnahme, recycelte Abfälle, Prozentsätze der Belegschaftsdiversität und Unfallraten – Zahlen, die branchenübergreifend und im Zeitverlauf verglichen werden können.

Qualitative Erkenntnisse – Führungsethik, Vorstandswerte, Lieferantenstandards, Mitarbeiterkultur und Stakeholder-Engagement – fügen diesen Statistiken Kontext hinzu.

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