Umweltaspekte

Grün investieren für Gewinne.

Wie Unternehmen die Umwelt beeinflussen – und von ihr beeinflusst werden.

05-01.png

Einführung in Umweltaspekte<br>

<br>

Umweltthemen sind ein zentraler Bestandteil von ESG-Investitionen.

Sie helfen Anlegern zu verstehen, wie ein Unternehmen den Planeten beeinflusst – und wie Umweltfaktoren das Geschäftsergebnis des Unternehmens beeinflussen könnten.

Diese Lektion behandelt wichtige Umweltthemen wie CO2-Emissionen, Klimarisiken, Auswirkungen auf die Lieferkette und Greenwashing.

Wir werden uns ansehen, wie Anleger die Umweltleistung bewerten und wie Einzelpersonen wie Alex dieses Wissen nutzen, um nachhaltige Anlageentscheidungen zu treffen.

Zentrale Umweltfaktoren

Umweltfaktoren helfen dabei zu messen, wie ein Unternehmen mit der natürlichen Umwelt interagiert.

Zu den wichtigsten Kennzahlen gehören der CO2-Fußabdruck und die Treibhausgasemissionen (THG), die seine Rolle beim Klimawandel widerspiegeln.

Weitere kritische Bereiche umfassen das Abfallmanagement, den Energie- und Wasserverbrauch sowie die Minimierung von Umweltverschmutzung.

Unternehmen, die sich durch Ressourceneffizienz und Umweltpraktiken auszeichnen, gelten im Allgemeinen als widerstandsfähiger und besser positioniert für langfristige Wertschöpfung.

Klimarisiken und Chancen

Unternehmen sind zwei Hauptarten von klimabezogenen Risiken ausgesetzt.

Physische Risiken werden durch extreme Wetterereignisse verursacht – wie Hurrikane, Dürren oder Waldbrände – die Gebäude beschädigen, Lieferketten unterbrechen oder die Produktion zum Stillstand bringen können.

Transitionsrisiken entstehen durch Änderungen von Gesetzen und Markterwartungen, wie CO2-Steuern oder neue Emissionsgrenzwerte.

Der Klimawandel bringt jedoch auch Chancen mit sich. Unternehmen, die in erneuerbare Energien, Elektrofahrzeuge oder energiesparende Technologien investieren, können in einer grüneren Wirtschaft profitieren.

Alex investiert in ein Solar-Startup

Alex recherchiert SolaraTech, ein Solar-Startup, das bis 2028 die Emissionen um 60% senken und 85% recycelbare Materialien in seinen Modulen verwenden möchte.

Das Unternehmen besitzt eine Cradle-to-Cradle-Zertifizierung, die eine starke Produktnachhaltigkeit signalisiert.

Da die Nachfrage nach Solarenergie voraussichtlich jährlich um 15% wachsen wird, investiert Alex $10.000.

Er sieht die Klimaziele und das Marktpotenzial des Unternehmens als eine gute Mischung aus ESG-Wirkung und langfristigem finanziellem Wachstum, was es möglicherweise zu einer strategischen Ergänzung seines Clean-Energy-Portfolios macht.

05-03.png

Lebenszyklusanalyse und Lieferkette

Die Umweltauswirkungen eines Unternehmens beschränken sich nicht auf das, was innerhalb seiner eigenen Gebäude geschieht.

Eine vollständige Lebenszyklusanalyse verfolgt den Fußabdruck eines Produkts von Anfang bis Ende.

Die Gewinnung von Rohstoffen, die Herstellung der Teile, deren Versand, die Nutzung des Produkts und schließlich das Recycling oder die Entsorgung.

Unternehmen überprüfen auch ihre Lieferanten – sie kontrollieren, ob diese verantwortungsvoll beschaffte Materialien verwenden, Energie sinnvoll einsetzen und Abfälle sicher handhaben – damit Umweltstandards bei jedem Schritt eingehalten werden, nicht nur in der eigenen Produktion.

Möchtest du mehr lernen?
Lade InvestMentor herunter, um auf die vollständige Lektion zuzugreifen und interaktive Kurse zu entdecken, die dein Finanzwissen aufbauen und dich zu klügeren Anlageentscheidungen führen.