Aktienindizes

Indizes, die Märkte bewegen.

Erfahren Sie mehr über die Nutzung von Aktienindizes für Markteinblicke.

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Aktienindizes verstehen

Ein Aktienindex bildet die Wertentwicklung einer Gruppe von Aktien ab und bietet eine Momentaufnahme eines Teils des Marktes.

Indizes werden nach Themen wie große US-Unternehmen (S&P 500), Technologie (Nasdaq Composite) oder globale Märkte (MSCI World) zusammengestellt.

Sie helfen Anlegern, Markttrends zu erkennen, Renditen zu vergleichen und diversifizierte Portfolios aufzubauen. Obwohl Sie nicht direkt in einen Index investieren können, zielen viele Fonds darauf ab, dessen Wertentwicklung nachzubilden.

Wir werden bald nach Daniel schauen, der sein Portfolio aufbaut und lernt, es mit Indizes zu vergleichen.

Arten von Aktienindizes

Aktienindizes unterscheiden sich in ihrer Konstruktion und ihren Gewichtungsmethoden.

Die meisten modernen Aktienindizes verwenden eine Marktkapitalisierungsgewichtung, bei der Unternehmen nach ihrem gesamten Marktwert gewichtet werden. Der S&P 500 ist ein bekanntes Beispiel, bei dem große Unternehmen wie Nvidia und Apple einen größeren Einfluss auf seine Bewegung haben.

Preisgewichtete Indizes, wie der Dow Jones Industrial Average (DJIA), weisen Gewichtungen ausschließlich basierend auf dem Aktienkurs zu. Eine Aktie mit einem Kurs von $300 beeinflusst den DJIA stärker als eine Aktie mit einem Kurs von $30, unabhängig von der Unternehmensgröße.

Index-Neugewichtung

Indizes werden regelmäßig neugewichtet, um Marktveränderungen widerzuspiegeln, wie:

  • Fusionen
  • Delistings
  • Insolvenzen
  • Veränderungen der Unternehmensgröße

Während der Neugewichtung können Unternehmen basierend auf Kriterien wie Marktkapitalisierung oder Sektorklassifizierung hinzugefügt oder entfernt werden.

Dieser Prozess stellt sicher, dass der Index repräsentativ für seinen Zielmarkt oder Sektor bleibt.

Die Neugewichtung eines Index kann Aktienkurse beeinflussen. Beispielsweise können Aktien, die einem Index hinzugefügt werden, eine erhöhte Nachfrage erfahren, wenn [Indexfonds](Indexfonds) ihre Bestände anpassen, was den Kurs in die Höhe treibt.

Daniel vergleicht mit Benchmarks

Daniel vergleicht die Wertentwicklung seines Portfolios mit dem S&P 500 und stellt eine Lücke fest: Der Index hat im vergangenen Jahr 10% zugelegt, während sein Portfolio nur um 6% gestiegen ist.

Bei genauerer Betrachtung erkennt er, dass er zu stark in Technologieaktien investiert ist — ein Sektor, der zuvor stark gestiegen war, sich aber seitdem abgekühlt hat.

Dieses Ungleichgewicht macht ihn anfällig für Sektorschwankungen.

Der Vergleich mit dem S&P 500 war ein Weckruf. Daniel passt seine Strategie an und diversifiziert über verschiedene Branchen, um den breiteren Markt besser abzubilden und das Risiko zu reduzieren.

Die Struktur eines Handelstages

Ein Handelstag ist unterteilt in:

  • Vorbörslicher Handel: 4:00 Uhr bis 9:30 Uhr ET
  • Reguläre Handelszeiten: 9:30 Uhr bis 16:00 Uhr ET
  • Nachbörslicher Handel: 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr ET

Der vorbörsliche Handel ermöglicht es Anlegern, auf Nachrichten über Nacht zu reagieren, geht aber mit geringerer Liquidität und höherer Volatilität einher.

Die regulären Handelszeiten bieten die höchste Liquidität, engere Spreads und stabilere Kurse. In dieser Zeit handeln die meisten Menschen.

Der nachbörsliche Handel ermöglicht Reaktionen auf spät eintreffende Nachrichten, jedoch mit breiteren Spreads und erhöhtem Risiko.

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