Zugang zu Rohstoffen für Privatanleger

Instrumente für Privatanleger

Erfahren Sie, wie Anfänger Zugang zu Rohstoffen erhalten können, von ETFs bis zu Produzentenaktien.

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Wie Privatanleger Zugang zu Rohstoffen erhalten

Sie müssen kein Fass Öl oder einen Ballen Baumwolle besitzen, um in Rohstoffe zu investieren. Privatanleger erhalten in der Regel Zugang über:

  • Rohstoff-ETFs (börsengehandelte Fonds) und Investmentfonds — diversifiziert, einfach zu handeln
  • Aktien von rohstoffproduzierenden Unternehmen — indirektes Engagement mit Geschäftsrisiko
  • Terminkontrakte — riskantere Instrumente für erfahrene Händler

Jede Methode bietet unterschiedliche Risiko-, Kosten- und Transparenzniveaus und wird je nach Zielen und Erfahrung des Anlegers unterschiedlich eingesetzt.

Direktes vs. indirektes Engagement

Direktes Engagement bedeutet, in den Rohstoff selbst zu investieren — wie Goldmünzen, Ölfässer oder Kupfer-Futures.

Diese Methode bildet die Preise genau ab, kann aber mit Lagerungsproblemen, Liquiditätsproblemen und starken Preisschwankungen verbunden sein.

Indirektes Engagement ist einfacher: Sie investieren in Vermögenswerte, die mit Rohstoffen verbunden sind, wie Bergbauaktien oder Energie-ETFs.

Diese sind anfängerfreundlicher und leichter zu diversifizieren, werden aber auch von der Unternehmensleistung und breiteren Markttrends beeinflusst.

Wie man einen ETF vs. einen Investmentfonds kauft

Der Kauf eines Rohstoff-ETFs ist wie der Kauf einer Aktie: Sie geben eine Order über ein Brokerage-Konto während der Handelszeiten auf, und der Preis wird in Echtzeit aktualisiert.

Sie bieten Flexibilität und Intraday-Handel.

Investmentfonds werden einmal am Ende jedes Handelstages bepreist.

Sie investieren über einen Fondsanbieter oder ein Brokerage, und Ihre Order wird zum Tagesendkurs ausgeführt.

Sie können Mindestanlagebeträge oder Gebühren haben und werden oft in Altersvorsorgekonten oder langfristigen Portfolios verwendet.

Sie werden in der Regel aktiv von Fachleuten verwaltet.

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Ein genauerer Blick auf Rohstoffaktien

Investitionen in rohstoffgebundene Unternehmen bieten indirektes Engagement in Rohstoffpreise.

Diese Aktien können mit den Rohstoffpreisen steigen und fallen, werden aber auch von der Geschäftsentwicklung, der Verschuldung und breiteren Markttrends beeinflusst.

Beispiele sind:

  • Energie — Ölbohrer, Raffinerien, Pipeline-Betreiber
  • Bergbau — Förderer und Verarbeiter von Mineralien
  • Agrarwirtschaft — Getreide-, Vieh-, Düngemittelfirmen
  • Holz — Forstbetreiber
  • Transporteure — auf Rohstoffe spezialisierte Logistikunternehmen

Kenzo wählt Rohstoff-ETFs

Kenzo möchte sein Wissen über Rohstoffmärkte auf sein persönliches Portfolio anwenden, jedoch ohne Überschneidungen mit den Geschäften von VoltMatter.

Nach Rücksprache mit der Compliance-Abteilung investiert er 7% seines Portfolios in zwei ETFs: einen, der Agrarrohstoffe wie Mais und Kakao abbildet, und einen anderen, der sich auf Trinkwasserinfrastruktur konzentriert.

Er bevorzugt ETFs wegen ihrer Transparenz, niedrigen Gebühren und des Echtzeithandels.

Kenzo merkt an: "ETFs sind für mich praktischer — sie werden wie Aktien gehandelt, kosten weniger in der Verwaltung, und ich kann genau sehen, worin ich investiert bin."

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