
10/31/2025


Die Inflation in der Eurozone verlangsamte sich im Oktober auf 2,1 % im Jahresvergleich, nach 2,2 % im September und im Einklang mit den Prognosen.
Doch die Kerninflation, die Nahrungsmittel und Energie ausschließt, verharrte bei 2,4 % und widersetzte sich damit den Erwartungen einer Verlangsamung.
Die Europäische Zentralbank erklärt, die Inflation befinde sich auf einem "günstigen Pfad", obwohl die Dienstleistungskosten weiterhin Anlass zur Sorge geben.
Die Zahlen basieren auf der vorläufigen Schnellschätzung von Eurostat und können noch revidiert werden.
Auch wenn die Gesamtinflation zurückging, spüren die Verbraucher weiterhin den Druck.
Die frühere energiebedingte Entlastung lässt nach, und die Dienstleistungskosten steigen weiter, wodurch sich die Inflation für die Haushalte anhaltend anfühlt.
Die Europäische Zentralbank beließ ihren Leitzins am Donnerstag zum dritten Mal in Folge unverändert bei 2 % und erklärte, die Geldpolitik befinde sich in einer "guten Position". Ökonomen erwarten nun weitgehend, dass die Zinsen in den kommenden Monaten unverändert bleiben.
EZB-Chefin Christine Lagarde wies darauf hin, dass das bescheidene Wachstum von 0,2 % im Quartalsvergleich der Eurozone im dritten Quartal sowohl die Markt- als auch die EZB-Erwartungen übertraf, und die Abwärtsrisiken für das Wachstum nachgelassen haben.
Die Zentralbank erwartet, dass die Inflation im nächsten Jahr unter 2 % sinkt, bevor sie wieder auf das Zielniveau steigt.
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