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Market Maker

Market Maker

Was ist das?

Market Maker sind Handelsfirmen, die den ganzen Tag über bereit sind, Anlagen zu kaufen und zu verkaufen. Wenn Sie auf "Kaufen" klicken und kein anderer Anleger sofort verkaufen möchte, kann ein Market Maker einspringen, um den Handel in Gang zu halten. Auf diese Weise stellen sie Liquidität bereit.

Zu den größten Namen gehören Hochfrequenzhandel-Firmen wie Citadel Securities, Virtu Finance und Jane Street. Diese dominieren tendenziell Aktien und börsengehandelte Fonds. Große Banken wie Goldman Sachs und JPMorgan sind entscheidende Market Maker an den Devisen- und Anleihemärkten.

Sie verdienen Geld an der Geld-Brief-Spanne: der geringen Differenz zwischen dem Preis, zu dem sie kaufen, und dem Preis, zu dem sie verkaufen.

Market Maker

Warum sollte mich das interessieren?

Market Maker machen modernes Investieren schnell und günstig. Wenn Sie jemals eine App für provisionsfreien Handel genutzt haben, dann ist das ihnen zu verdanken.

  • Keine Wartezeiten: Sie klicken auf "Kaufen" oder "Verkaufen" und Ihre Order wird sofort ausgeführt.
  • Preisglättung: Durch ständiges Handeln absorbieren sie plötzliche Marktschocks.
  • Das Ende der Gebühren: Viele Broker haben die übliche Handelsgebühr abgeschafft, weil Market Maker Ihrem Broker dafür bezahlen, Ihre Orders zuerst an sie weiterleiten zu dürfen.

Registrierte Market Maker müssen fortlaufend sowohl Kauf- als auch Verkaufspreise stellen. In Phasen extremer Volatilität können Börsen ihnen jedoch erlauben, die Spreads auszuweiten oder die Kursstellung zeitweise einzustellen.

Market Maker

Wo ist der Haken?

Market Maker zahlen Ihrem Broker nicht aus Nächstenliebe. Die als Zahlung für Orderfluss(PFOF) bekannte Praxis ist höchst umstritten.

Interessenkonflikt: Broker leiten Orders möglicherweise an den am besten zahlenden Market Maker weiter und nicht an den Handelsplatz mit dem besten Preis.

Versteckte Kosten: Market Maker verdienen Geld, indem sie Bruchteile eines Cents vom Spread abschöpfen (die Differenz zwischen ihren Kauf- und Verkaufspreisen). Der Handel fühlt sich kostenlos an, aber Sie erhalten möglicherweise einen etwas schlechteren Preis.

Globale Kluft: PFOF ist im Vereinigten Königreich, in der EU und in mehreren anderen Märkten verboten, bleibt in den USA jedoch legal.