
2/20/2026

Der Bericht zu persönlichen Einkommen und Ausgaben im Dezember des US Bureau of Economic Analysis zeigte einen Anstieg der Inflation zum Jahresende, während die Verbraucherausgaben weiterhin in einem langsameren Tempo wuchsen.
Die Daten bestätigen ein bekanntes Thema: Die Inflation liegt unter ihrem Höchststand von 2022, aber die letzte Etappe auf dem Weg zum 2%-Ziel der Federal Reserve bleibt ungleichmäßig.

Der PCE-Gesamtpreisindex für persönliche Konsumausgaben stieg im Monatsvergleich um 0,4 %, gegenüber 0,2 % im November. Der Kern-PCE (ohne Nahrungsmittel und Energie) stieg ebenfalls um 0,4 %.
Im Jahresvergleich:
Obwohl diese Jahreswerte deutlich unter den vorherigen Höchstständen liegen, deutet der stärkere Monatswert darauf hin, dass der Inflationsdruck weiterhin hartnäckig bleibt, insbesondere im Dienstleistungssektor, wo Preissteigerungen tendenziell beständiger sind.
Die persönlichen Konsumausgaben stiegen um 0,4 % und entsprachen damit dem Novemberwert. Nach Bereinigung um die Inflation stieg der reale PCE jedoch nur um 0,1 %, gegenüber zuvor 0,2 %.
Aufschlüsselung der Ausgaben:
Diese anhaltende Verlagerung hin zu Dienstleistungen ist bedeutsam, da die Dienstleistungsinflation eng an die Löhne gekoppelt ist und tendenziell langsamer zurückgeht.
Das persönliche Einkommen stieg um 0,3 %, gestützt durch Arbeitnehmerentgelte und Transferzahlungen. Das verfügbare persönliche Einkommen stieg ebenfalls um 0,3 %.
Nach Bereinigung um die Inflation war das reale verfügbare Einkommen jedoch unverändert, was bedeutet, dass steigende Preise den Großteil der nominalen Zuwächse aufzehrten.
Die persönliche Sparquote blieb mit 3,6 % niedrig, was darauf hindeutet, dass die Verbraucher weiterhin ausgeben, jedoch mit begrenztem finanziellen Spielraum.
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