
1/13/2026


Der heutige VPI-Bericht lieferte eine gemischte Botschaft: Gesamt- und Kerninflation erscheinen weitgehend konsistent mit einem Inflationsumfeld von "2-Komma-irgendwas", aber die Details zeigen, warum viele Haushalte sich weiterhin unter Druck fühlen – insbesondere bei Lebensmitteln und Wohnen. Die Inflation stieg im Dezember leicht an, wobei der Verbraucherpreisindex (VPI) um 0,3 % gegenüber dem Vormonat (m/m) stieg. Dies trieb den Anstieg im Jahresvergleich (y/y) auf 2,7 %, was dem November-Wert entspricht und die Einschätzung bestätigt, dass sich die Disinflation verlangsamt – aber nicht umkehrt.
Lebensmittel und Wohnen bleiben die größten Quellen der "gefühlten" Inflation.
Lebensmittel: +0,7 % m/m, 3,1 % y/y- Lebensmittel für zu Hause: +0,7 %, mit breiten Zuwächsen (sonstige Lebensmittel +1,6 %, Milchprodukte +0,9 %, Getreide/Backwaren +0,6 %, Obst/Gemüse +0,5 %); Eier –8,2 %.
Wohnen: +0,4 % m/m, 3,2 % y/y- Miete & kalkulatorische Eigenmiete: beide +0,3 %
Zusammengenommen erklären die stetig steigenden Kosten für Lebensmittel, Restaurants und Wohnen, warum sich die Inflation immer noch hoch anfühlt, obwohl die Gesamtrate unter 3 % liegt.
Jenseits von Lebensmitteln und Wohnen sind die Daten ausgewogener.
Für die Fed spricht dieser Bericht für eine beständige, geduldige Geldpolitik: Die Inflation flammt nicht wieder auf, aber Kerndienstleistungen und Wohnen sind noch zu hartnäckig, um aggressive Zinssenkungen zu rechtfertigen.
Für Haushalte ist die Geschichte einfacher: Miete, Nebenkosten, Lebensmittel und wichtige Dienstleistungen steigen immer noch schneller, als es sich angenehm anfühlt, während Entlastung hauptsächlich in Kategorien wie Gebrauchtwagen und einigen Waren zu finden ist, die im Alltag weniger wichtig sind. Die Inflation ist keine Krise mehr, aber sie ist noch nicht genug zurückgegangen, dass sich die Menschen entschieden "über den Berg" fühlen.
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