
2/13/2026


Der CPI-Bericht vom Januar deutet auf eine Inflation hin, die zwar weiter nachlässt, aber nicht verschwindet. Der Gesamt-CPI stieg um 0,2 % gegenüber dem Vormonat und 2,4 % gegenüber dem Vorjahr, nach 2,7 % im Dezember. Der Kern-CPI (alle Positionen ohne Nahrungsmittel und Energie) war etwas fester, mit einem Plus von 0,3 % im Monatsvergleich und 2,5 % im vergangenen Jahr, was zeigt, dass der zugrunde liegende Preisdruck nachlässt, aber weiterhin vorhanden ist.
Wohnen blieb der Haupttreiber und stieg im Januar um 0,2 % und im vergangenen Jahr um 3,0 %. Auch Flugpreise, Körperpflege, Freizeit, Kommunikation und medizinische Versorgung legten zu, wobei die Flugpreise allein im Januar um 6,5 % stiegen und Körperpflege um 1,2 %. Dem gegenüber standen Rückgänge bei Gebrauchtwagen und Lastkraftwagen (-1,8 %), Kfz-Versicherungen und Haushaltseinrichtungen, die dazu beitrugen, die Kerninflation insgesamt einzudämmen.
Nahrungsmittel und Energie zeigten ein gemischtes Bild, das für die "gefühlte" Inflation der Haushalte von Bedeutung sein wird. Die Nahrungsmittelpreise stiegen um 0,2 % im Monatsvergleich und 2,9 % gegenüber dem Vorjahr, wobei Lebensmittel um 2,1 % und Mahlzeiten außer Haus im vergangenen Jahr um stärkere 4,0 % zulegten. Die Energiepreise fielen im Januar um 1,5 % und liegen über 12 Monate um 0,1 % niedriger, bedingt durch einen Rückgang der Benzinpreise um 7,5 %, obwohl Strom und Erdgas deutlich höher als vor einem Jahr bleiben.
Insgesamt bestätigen die Januar-Daten das Narrativ einer kühleren, aber weiterhin hartnäckigen Inflation. Der Gesamtpreisdruck lässt dank günstigerer Benzinpreise nach, aber Kerndienstleistungen, insbesondere Wohnen und gesundheitsbezogene Kategorien, halten die Inflation leicht über der Komfortzone der Federal Reserve.
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