
3/10/2026

Die globalen Märkte bewegten sich erneut im Zickzack, als Kriegsschlagzeilen auf die Hoffnungen der Anleger trafen.
Vier zentrale Zitate:
Händler griffen zunächst diesen Hinweis auf ein schnelles Ende auf, kehrten den Ölpreisanstieg vom Montag um und trieben die Aktienmärkte weltweit nach oben. Doch die Erholung kühlte ab, als die Angriffe andauerten, und US-Verteidigungsminister Pete Hegseth warnte, der Dienstag werde der "intensivste" Kampftag.

In den ersten 10 Tagen des Krieges schwankten die Märkte zwischen **Panik **und vorsichtigem Optimismus.
Globale Aktien wurden zunächst stark abverkauft, insbesondere in den Bereichen Reise, Technologie und Banken. Doch der anfängliche Schock hat nachgelassen. Der US-Aktienindex S&P 500 ist seit Kriegsbeginn nur um 1% gefallen. Selbst einige der am stärksten getroffenen Märkte, wie das technologielastige und vom Golf-Öl abhängige Südkorea, erholen sich. Die Anleiherenditen stiegen zunächst aufgrund von Inflationsängsten, gaben dann aber nach, als Wachstumssorgen zurückkehrten.
Die Ölpreis-Benchmark Brent-Rohöl schoss von rund $70 pro Barrel auf über $100 und erreichte kurzzeitig einen Höchststand von fast $120 am Montag. Am Dienstag fiel er auf etwa $90 pro Barrel zurück.
Anleger klammern sich an die Hoffnung auf einen kurzen Krieg und preisen zudem den Einsatz von strategischen Ölreserven ein. Die Internationale Energieagentur gab am Mittwoch bekannt, dass ihre 32 Mitglieder in den kommenden Monaten eine Rekordmenge von 400 Millionen Barrel freigeben würden.
Saudi-Arabiens Ölgigant **Aramco **gibt an, etwa 70% seiner Exporte über das Rote Meer umleiten zu können, warnt jedoch, der Konflikt könne "katastrophale Folgen" haben, wenn er sich hinzieht. Mehrere Ölanlagen wurden von Raketen oder Drohnenangriffen getroffen, und die Golfproduzenten drosseln die Förderung, da die Lagerkapazitäten voll werden. Die Wiederaufnahme pausierter Produktion braucht Zeit.
US-Präsident Trump und der russische Präsident Wladimir Putin führten ihr erstes Telefonat des Jahres und erörterten Wege zur Beendigung des Iran-Konflikts und zur Stabilisierung der Energiemärkte.
Berichten zufolge erwägt Washington eine Lockerung der globalen Sanktionen für den Kauf von russischem Öl. Bereits letzte Woche gewährte es Indien eine vorübergehende Ausnahmegenehmigung. Russisches Öl unterliegt derzeit strengen Sanktionen aufgrund der Invasion der Ukraine im Jahr 2022.
Der Schritt könnte dazu beitragen, die Preise zu deckeln, würde aber die Bemühungen erschweren, Moskaus Kriegseinnahmen zu begrenzen.
Ölschocks können die wirtschaftliche Macht zwischen Nationen verschieben.
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