
Hoffnungen ruhen auf US-Iran-Gesprächen, während der Ölschock anhält
3/23/20263/25/2026

Fortnite-Entwickler Epic Games entlässt über 1.000 Mitarbeiter, rund ein Fünftel seiner Belegschaft, und sendet damit Schockwellen durch die Branche.
Fortnite ist ein kostenloses Online-Spiel, in dem Spieler ums Überleben kämpfen. Es verdient Geld durch den Verkauf von In-Game-Artikeln wie Charakter-Skins, Battle Passes und virtueller Währung. Es stellte einmal einen Guinness-Weltrekord auf, als 15,3 Millionen Menschen gleichzeitig spielten während eines Marvel-Events. Obwohl die täglichen Nutzerzahlen rückläufig sind, bleibt es enorm populär, mit 650 Millionen registrierten Nutzern und über einer Million Spielern, die sich täglich einloggen.
Wenn eines der umsatzstärksten Videospiele Schwierigkeiten hat, wirft das eine größere Frage auf: Was ist mit dem Rest der Branche?

Ein Drittel der amerikanischen Belegschaft im Videospielbereich wurde in den letzten zwei Jahren entlassen, wie eine aktuelle Branchenumfrage ergab. Auf globaler Ebene liegt die Zahl bei 28%. TIGA, der britische Branchenverband für Videospiele, warnte gerade vor "dem schwersten Abschwung aller Zeiten."
Vieles davon ist Restrukturierung nach der Pandemie. Videospiele erlebten während der Covid-19-Lockdowns einen Popularitätsschub, was zu einer Einstellungswelle führte. Dieselben Unternehmen bauen nun Stellen ab. Abgesehen von einem leichten Rückgang im Jahr 2022 sind die Branchenumsätze weiter gewachsen, aber das Tempo hat sich verlangsamt.
Das Schlimmste könnte vorbei sein: Die Boston Consulting Group prognostiziert "die nächste Ära des Wachstums" ab diesem Jahr.
Epic Games CEO Tim Sweeney sagte, die Entlassungen folgen auf einen Rückgang des Fortnite-Engagements, wobei das Unternehmen mehr ausgibt als es einnimmt. Das überraschte viele, da Fortnite als Geldmaschine gilt.
Ein Teil des Drucks kommt von Rechtsstreitigkeiten und dem Aufbau eines eigenen digitalen Marktplatzes. Im Jahr 2020 verklagte Epic Apple und Google und stellte den 15–30% Anteil in Frage, den sie von In-App-Käufen einbehalten, sowie ihre Kontrolle über Zahlungsmethoden.
Epic erzwang bedeutende Veränderungen, aber zu einem Preis:
Epics CEO betonte schnell, dass die Entlassungen nicht mit KI zusammenhängen*.* Aber er schloss den Einsatz von KI nicht aus, "soweit sie die Produktivität verbessert." In der gesamten Branche verkleinert KI bereits Teams, indem sie repetitive Arbeit und Tests übernimmt.
Gamer sind äußerst sensibel, was KI in kreativer Arbeit betrifft, daher gehen Unternehmen vorsichtig vor. Nvidia CEO Jensen Huang musste das neue KI-Rendering-Tool DLSS 5 des Unternehmens öffentlich verteidigen, nachdem Gamer es als "AI slop" bezeichneten, der die künstlerische Integrität untergräbt.

Epic ist nicht an einer Börse notiert, aber zu seinen Großaktionären gehören börsennotierte Unternehmen wie Tencent und Disney. Für Investoren deuten Epics Entlassungen auf tiefere Probleme in der gesamten Branche hin.
Gaming ist schwieriger zu bewerten und risikoreicher zu halten geworden. Und einige der bekannten Aktien könnten bald dekotiert werden:
Es gibt weniger große, reine Gaming-Unternehmen, die Privatanlegern zur Verfügung stehen. Viele sind privat, in Tech-Giganten aufgegangen oder zu volatil, um zuverlässige langfristige Investments zu sein.
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